Twin Astir landet außen mit unbemerkt ausgefahrenen Bremsklappen
Ein Grob Twin Astir geriet im F-Schlepp nahe Franconia in starkes Rotorwellensinken und sank auch nach dem Ausklinken weiter; die beiden Insassen blieben unverletzt, der Heckausleger wurde erheblich beschädigt. Der Pilot bemerkte dann die offen gebliebenen Bremsklappen, schloss sie und drehte auf einen nahen Flugplatz zu. Statt direkt anzufliegen, wählte er die Platzrunde und war im Gegenanflug zu tief, um die Bäume zu überfliegen; er landete in einem Feld und machte im hohen Gras einen Ringelpietz. Hauptursache waren die unbemerkt offenen Bremsklappen; die Entscheidung für die Platzrunde trug bei.
- Schlepp in Berggelände: Der Grob Twin Astir wurde per Flugzeugschlepp auf Höhe gebracht, in der Nähe von Berggelände im Bereich Franconia, NH.
- Turbulenz und Rotorsinken: Während des Schleppflugs geriet der Segler in Turbulenz und Rotoraktivität. Nach dem Ausklinken meldete der Pilot starkes Sinken.
- Bremsklappen unbemerkt ausgefahren: Die Bremsklappen blieben unbeabsichtigt ausgefahren; der Pilot bemerkte dies nicht. Die anhaltend erhöhte Sinkrate war die Folge. Die Bremsklappen werden als Hauptursache eingestuft.
- Bremsklappen eingefahren, Umleitung: Nachdem der Pilot die ausgefahrenen Bremsklappen bemerkte, fuhr er sie ein und versuchte, einen Ausweichflugplatz zu erreichen. Der Segler sank jedoch weiter rasch.
- Gegenanflug-Entscheidung: Anstatt einen geraden Endanflug auf den Ausweichflugplatz zu fliegen, leitete der Pilot die Platzrunde ein. Diese Entscheidung wird als beitragender Faktor gewertet.
- Höhe reicht nicht über Bäume: Auf dem Gegenanflug erkannte der Pilot, dass die Höhe nicht ausreichte, um die nahen Bäume zu überfliegen, und entschied sich stattdessen für eine Landung auf einem Feld.
- Außenlandung mit Bodenstrecker: Der Segler landete auf einem Feld und geriet beim Kontakt mit hohem Gras in einen Bodenstrecker. Am Heckausleger entstand erheblicher Schaden; beide Insassen blieben unverletzt.