Schüler sackt mit Schweizer 2-33 in tiefer, langsamer Endanflugkurve ins Feld
Ein Flugschüler auf einem Solo-Platzrundenflug in Bult Field flog im Gegenanflug etwas zu tief und drehte zum Ausgleich früh in den Queranflug, sodass er die Endanflugkurve mit zu wenig Energie erreichte; der Schüler stieg unverletzt aus, doch Rumpf und rechte Tragfläche wurden erheblich beschädigt. Kognitiv überlastet, konnte er in der Kurve nicht gleichzeitig Höhe und Fahrt halten, und das Segelflugzeug setzte sich kontrolliert auf einer ebenen Graswiese ab. Geringe Flugerfahrung trug bei.
- Gegenanflug der Platzrunde: Der Schüler im Alleinflug beflog den Gegenanflug der Platzrunde am Bult Field (C56).
- Sehr geringe Flugerfahrung: 15-jähriger Flugschüler mit 8 Stunden Gesamtflugerfahrung, im Alleinflug.
- Zu tief im Gegenanflug: Der Pilot bemerkte, dass die Höhe im Gegenanflug etwas geringer als üblich war — dies führte zu dem energiearmen Anflug, der folgte.
- Frühzeitiger Eindreh in Queranflug: Um die geringe Höhe zu kompensieren, drehte der Pilot früher als gewöhnlich in den Queranflug ein.
- Kognitive Überlastung: Im Queranflug berichtete der Pilot von einer Überforderungssituation mit lückenhafter Erinnerung — kognitive Überlastung durch zunehmende Aufgabenfülle bei bereits geringer Höhe.
- Energiedefizit – aufgesetzt: Im Kurvenflug in den Endanflug ließ das Energiedefizit aus tiefem Gegenanflug und früher Korrektur keinen Spielraum für Höhe und Fahrt; die SGS setzte kontrolliert aufrecht im Grasfeld auf.
- Erheblicher Schaden — unverletzt: Das Segelflugzeug kam auf einem ebenen Grasfeld aufrecht zum Stillstand; Rumpf und rechter Flügel wurden erheblich beschädigt. Der Pilot blieb unverletzt und verließ das Flugzeug selbst.