JS3 schlägt im Anflug mit ausgefahrenem Hilfstriebwerk in Bäume
Eine Jonker JS3 kollidierte im Anflug auf New Castle mit Bäumen; der Pilot blieb unverletzt, die rechte Tragfläche wurde erheblich beschädigt. Nach kurzem Lauf des Hilfstriebwerks und dem Abstellen ließ der Pilot es ausgefahren, sodass es beim Konfigurieren zur Landung weiter Widerstand erzeugte. Gegen eine zu hohe Sinkrate wollte er die Wölbklappen zurücknehmen, wählte aber voll negativ, fuhr damit die Bremsklappen aus und versteilte den Sinkflug. In der Kurve zum Endanflug stellte er die Flächen waagerecht für einen kontrollierten Kontakt mit den Bäumen.
- Anflug mit Strahltriebwerk: Während des Anflugs auf New Castle setzte der Pilot das Strahltriebwerk des Motorseglers für etwa 90 Sekunden ein.
- Strahltriebwerk nicht eingefahren: Nach dem Abstellen des Strahltriebwerks vergaß der Pilot, es einzufahren. Es blieb ausgefahren und erhöhte den Luftwiderstand im weiteren Anflug.
- Landekonfiguration hergestellt: Nach dem Eindrehen in den Platzrundenkurs fuhr der Pilot Klappen und Fahrwerk zur Landekonfiguration aus, während das Strahltriebwerk weiterhin ausgefahren blieb.
- Falsche Klappenstellung gewählt: Als der Pilot eine zu hohe Sinkrate bemerkte, versuchte er die Klappen zu reduzieren, wählte aber versehentlich volle Negativklappen, die die Spoiler ausfuhren und die Sinkrate erhöhten.
- Baumreihe nicht überfliegbar: Beim Eindrehen von Queranflug auf Endanflug erkannte der Pilot eine wahrscheinliche Kollision mit der nahen Baumreihe und richtete die Tragflächen in Erwartung des Kontakts aus.
- Baumaufprall — Pilot unverletzt: Das Segelflugzeug streifte Bäume vor dem geplanten Landebereich und beschädigte den rechten Flügel erheblich; der Pilot blieb unverletzt.