ASK 21 sackt nach zu starkem Ziehen im hohen Anflug auf die Piste
Beim dritten Alleinflug eines Flugschülers auf einer ASK 21 endete ein unstabiler Anflug in einem harten Aufsetzer; der Schüler wurde schwer verletzt, das Flugzeug leicht beschädigt. Der Endanflug auf Piste 34 war hoch, zu spät eingedreht 120 m neben der Achse und zu schnell. Nach Korrekturen stach der Schüler den Boden an; auf die korrekte Funkanweisung 'ziehen' zog er zu stark. Es stieg auf rund 7 m, sackte durch und schlug am Pistenrand auf. Der Schwerpunkt lag 10 mm hinter der Grenze (zwei Trimmgewichte fehlten) und begünstigte das Aufbäumen. Ursachen: unstabiler Anflug, Fehleinschätzung der Fluglage, Schwerpunkt hinter der Grenze.
- Platzrunde nach F-Schlepp: Beim dritten Alleinflug nach einem Flugzeugschlepp flog der Flugschüler mit der ASK 21 die Platzrunde für Piste 34; der Schwerpunkt lag 10 mm hinter der hinteren Grenze.
- Schwerpunkt hinter der Grenze: Zwei Trimmgewichte fehlten, sodass der Schwerpunkt 10 mm hinter der zulässigen hinteren Grenze lag und die ASK 21 um die Querachse empfindlicher reagierte.
- Hoher, versetzter Endanflug: Der Flugschüler flog Quer- und Endanflug hoch, drehte zu spät ein und kam rund 120 m links der Achse der Piste 34 heraus.
- Starke Kurskorrekturen: Im Endanflug mit etwa 120 km/h korrigierte der Flugschüler zunächst leicht nach rechts, dann kräftig nach rechts und links zurück zur Pistenachse und blieb dabei hoch.
- Drücken, dann zu starkes Ziehen: Kurz vor der Schwelle drückte der Flugschüler den Bug nach unten und wurde schneller; auf die Funkanweisung des Fluglehrers, zu ziehen, zog er dann zu kräftig am Steuerknüppel.
- Aufbäumen und Durchsacken: Die ASK 21 bäumte sich auf rund 7 m AGL auf und sackte anschließend nahezu waagerecht durch, mit halb ausgefahrenen Bremsklappen und leicht gesenktem Bug.
- Aufprall – schwer verletzt: Die ASK 21 schlug nahe dem rechten Rand der Hartbelagpiste auf; der Flugschüler wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug leicht beschädigt.