Mosquito kippt nahe dem Grat in starker Bisenturbulenz ab
Der Pilot einer Mosquito wurde tödlich verletzt, als das Segelflugzeug nahe einem Grat in starker Turbulenz abkippte und bei Gruyères in den Wald stürzte; es wurde zerstört. Auf seinem ersten Flug der Saison flog der Pilot bei böiger Bise in den Freiburger Voralpen. Der Wind wurde im steilen Tal kanalisiert und geschert, mit starken Auf- und Abwinden. Nahe dem Grat auf etwa 1600 m MSL — kaum 100 m über den Bäumen — kippte die Mosquito wahrscheinlich unter einer vertikalen Böe ab und war zu tief zum Abfangen. Wahrscheinliche Ursachen waren ein Abkippen in zu geringer Höhe, starke Turbulenz in zerklüftetem Gelände und ein mögliches Unwohlsein.
- Örtlicher Flug im F-Schlepp: Der Pilot startete um 14:21 in Gruyères im Flugzeugschlepp zu seinem ersten örtlichen Übungsflug der Saison mit seiner Mosquito.
- Turbulentes Voralpental: Der Flug führte durch ein steiles, zerklüftetes Voralpental mit starker Bisenturbulenz; andere Piloten und die Besatzung des Rettungshubschraubers meldeten kräftige Vertikalbewegungen.
- Geringe Höhe nahe dem Grat: Kurz vor dem Unfall flog die Mosquito nahe der Grathöhe auf etwa 1600 m MSL und nur rund 100 m über den Baumwipfeln — zu wenig Reserve, um ein Überziehen abzufangen.
- Plötzliches Überziehen: In der turbulenten Talströmung überzog die Mosquito wahrscheinlich ungewollt, vermutlich ausgelöst durch eine vertikale Böe und möglicherweise verstärkt durch ein Unwohlsein des Piloten.
- Abkippen ohne Abfangen: Die verbleibende Höhe reichte zum Abfangen nicht aus; die Mosquito ging in einen nahezu senkrechten Sinkflug über und kehrte nicht mehr in den Normalflug zurück.
- Absturz – tödlich verletzt: Gegen 16:20 prallte die Mosquito nahezu senkrecht gegen den steilen, bewaldeten Westhang der Dent du Chamois; das Segelflugzeug wurde zerstört, der Pilot sofort tödlich verletzt.