Unangemeldetes Segelflugzeug zwingt Saab 2000 zum Ausweichen
Ein unbekanntes Segelflugzeug durchflog die Zürcher Nahverkehrszone (TMA) auf etwa 1800 m, ohne die Flugsicherung zu rufen oder einen Transpondercode zu senden, und drehte auf gleicher Höhe auf eine anfliegende Saab 2000 zu; die Besatzung leitete ein Ausweichmanöver ein, und es gab weder Kollision noch Verletzte. Der Kommandant sah unter Radarführung das Segelflugzeug plötzlich auf 11 Uhr, etwa 0,6 km entfernt und eindrehend, und wich ihm aus. Da es weder am Funk war noch auf dem Radar erschien, konnte der Lotse die beiden nicht staffeln. Das Kollisionsrisiko war grundsätzlich sehr hoch, gemindert durch die ausgezeichnete Sicht.
- Segelflugzeug im kontrollierten Luftraum: Ein unbekanntes Segelflugzeug durchflog die Zürcher Nahverkehrszone (Klasse C) auf etwa 1800 m.
- Kein Funk, kein Transponder, kein Radar: Das Segelflugzeug hatte keinen Funkkontakt und sendete keinen Transpondercode; es erschien nicht auf dem Radar des Lotsen.
- Lotse kann nicht staffeln: Da er das Segelflugzeug weder sah noch erreichte, konnte der Lotse keine Staffelung zum anfliegenden Verkehrsflugzeug herstellen.
- Segelflugzeug dreht auf das Flugzeug zu: Auf 11 Uhr, etwa 0,6 km entfernt und auf gleicher Höhe, drehte das Segelflugzeug auf das Verkehrsflugzeug zu.
- Ausweichmanöver verhindert Kollision: Bei ausgezeichneter Sicht sah die Saab-2000-Besatzung das Segelflugzeug und wich aus; es gab weder Kollision noch Verletzte.