Piper Archer kollidiert mit ASW 15 in dichtem Platzverkehr
Drei Personen wurden tödlich verletzt und eine schwer verletzt, als eine Piper PA-28-181 und eine ASW 15 etwa 400 m südlich von Yverdon (LSGY) kollidierten, einem unkontrollierten Platz mit dichtem Mischverkehr aus Motorflug, Segelflug und Fallschirmsprung; beide zerstört. Die Piper kehrte mit vier Personen aus La Blécherette zurück und drehte nach links auf einen Kurs, der direkt zu einem Segelflugzeug in der Höhenabbauzone der Piste 23 führte. Der Pilot der Piper sah das Segelflugzeug nicht und prallte in etwa 250 m AGL von hinten in dessen Leitwerk. Das Segelflugzeug stürzte in Rückenlage ab; die Piper trudelte in nahe Bäume.
- Rückkehr nach Yverdon — Anflug: Nach einem Schleppstart von Yverdon und einem dreistündigen Streckenflug kehrte die ASW 15 HB-1013 zurück und trat in den Höhenabbaubereich für Runway 23 ein.
- Dichter gemischter Platzverkehr: Zum Zeitpunkt der Anflüge herrschte in Yverdon starker gemischter Betrieb, was die Arbeitslast der Piloten erhöhte und Ablenkungsrisiken schuf.
- Gemischter Platzrundenbetrieb: Die ASW 15 und das Kunstflugzeug HB-SAN koordinierten die Landereihenfolge auf gemeinsamer Frequenz, während der Piper HB-PKL im selben Bereich manövrierte.
- Piper dreht auf Segelflugzeug zu: Während sich HB-1013 im Höhenabbaubereich befand, drehte der Piper HB-PKL nach einer Feldmeldung links und flog auf Kurs direkt auf das Segelflugzeug zu.
- Kein wirksames Ausweichen: Weder Zeugenaussagen noch Funkrufe deuten darauf hin, dass der Segelflugpilot oder der Piper-Pilot den Konflikt rechtzeitig erkannte, um vor dem Zusammenstoß wirksam ausweichen zu können.
- Kollision in der Luft: HB-PKL kollidierte von hinten mit HB-1013, traf zunächst das Höhenleitwerk des Segelflugzeugs und dann den Rumpf und beendete so dessen kontrollierten Flug.
- Absturz — tödlich verletzt: Das Segelflugzeug stürzte invertiert in ein Feld; der Piper geriet in Trudeln und prallte gegen Bäume. Der Segelflugpilot und zwei Piper-Passagiere kamen ums Leben.