Grob Twin III verliert bei harter Landung nach nicht stabilisiertem Anflug das Heck
Der Pilot einer Grob Twin III wurde schwer verletzt, als sie bei einer harten Landung in San Vittore ihr Heck verlor; der Doppelsitzer wurde schwer beschädigt. Auf seinem ersten Alleinflug der Saison vergriff sich der Pilot im Endanflug an den Bremsklappen: nach einer Böe erhöhte er das Tempo und verriegelte sie unbemerkt, hielt sie dann für defekt und kam zu hoch und zu schnell an. Auf die Radbremse vertrauend drückte er das Segelflugzeug kurz vor Pistenende zu Boden; es sprang hoch, schlug zweimal auf und beschädigte das Hauptrad. Die Bremsklappen waren voll funktionsfähig; der anspruchslose Kontrollflug am Vortag hatte das nicht geprüft.
- Lokalflug, Rückkehr zur Landung: Nach einem zweistündigen Lokalflug kehrte der Pilot zur Landung nach San Vittore zurück, auf seinem ersten Alleinflug der Saison.
- Böe führt zu Tempozunahme im Endanflug: Im Endanflug auf die Graspiste erhöhte der Pilot wegen einer Böe das Tempo und fuhr die Bremsklappen ein, die er unbemerkt wieder verriegelte.
- Klappen zu, Anflug zu schnell: Im Glauben, die Bremsklappen seien defekt, konnte er sie nicht wieder ausfahren; der Anflug blieb zu hoch und zu schnell.
- Auf die Piste gedrückt: Im Vertrauen auf die Radbremse drückte er das Segelflugzeug nahe dem Pistenende mit zu hohem Tempo zu Boden.
- Sprünge, Heck abgetrennt: Es sprang wieder hoch und schlug zweimal weiter auf, beschädigte das Hauptrad und verlor das Heck; der Pilot erlitt eine Rückenverletzung.