Segelflugzeug gerät nach zu steilem Windenstart in Strömungsabriss
Ein Segelflugzeug bäumte sich beim Windenstart zu steil auf, erlitt in geringer Höhe einen Strömungsabriss und stürzte ab; der Pilot wurde schwer verletzt. Kurz nach dem Abheben erreichte es etwa 60° Steigwinkel; in rund 40 m kippte es über den rechten Flügel, das Seil klinkte automatisch aus, und es schlug mit Nase und rechtem Flügel auf und wurde zerstört. Der Einsitzer war an der hintersten Schwerpunktlage mit Heckballast, und ein leichter Rückenwind verzögerte den Fahrtaufbau — beides machte den Start anspruchsvoller. Der Pilot hatte im vergangenen Jahr nur einen Windenstart gemacht, vor einem Kontrollflug an jenem Morgen.
- Windenstart, hinterste Schwerpunktlage: Ein einsitziges Segelflugzeug begann auf der Graspiste 08 einen Windenstart, mit hinterster Schwerpunktlage und Heckballast.
- Leichter Rückenwind, wenig Übung: Ein leichter Rückenwind verzögerte den Fahrtaufbau, und der Pilot hatte im Vorjahr nur einen Windenstart durchgeführt.
- Zu steiler Übergang (~60°): Beim Übergang in den Steigflug bäumte sich das Segelflugzeug auf etwa 60° gegenüber dem Horizont auf.
- Strömungsabriss auf ~40 m: In etwa 40 m über Grund riss die Strömung ab, und das Segelflugzeug kippte über den rechten Flügel.
- Gas zurück, Seil klinkt aus: Der Windenfahrer nahm das Gas zurück, und das Seil klinkte automatisch vom Segelflugzeug aus.
- Aufprall; Pilot schwer verletzt: Das Segelflugzeug schlug mit Nase und rechtem Flügel auf und wurde zerstört; der Pilot wurde schwer verletzt.