Club-Libelle berührt im langsamen Linksflug Baumkronen am bewaldeten Hang
Ein Club-Libelle-Pilot kam ums Leben, als das Segelflugzeug an einem bewaldeten Hang östlich Kirchzarten in die Baumkronen geriet und zerstört wurde. Der Pilot (391 h, 235 h auf Muster) hatte am zweiten Flug des Tages im Windenschlepp gestartet, in ~400 m ausgeklinkt und war ostwärts zum Hang geflogen, um Thermik zu finden. Am Hang verringerte er die Geschwindigkeit unter 80 km/h und begann dicht am Baumbestand eine Linkskurve; die rechte Flügelspitze fasste in 10 m hohe Kronen, das Segelflugzeug fiel fast senkrecht in den Wald. ELT ausgeschaltet; Wrack erst 44 Stunden später vom SAR-Hubschrauber gefunden. Keine technischen Mängel.
- Windenstart; 2. Flug des Tages: Zweiter Flug des Tages; Windenstart um 12:38 Uhr in Kirchzarten, Ausklinken bei ~400 m AGL, ostwärts mit ~105 km/h GS zu einem bewaldeten Hang ~3 km entfernt.
- Langsamer Linksflug am bewaldeten Hang: Am Hang verringerte der Pilot die Geschwindigkeit unter 80 km/h und begann dicht am Baumbestand eine Linkskurve, um thermischen Aufwind zu finden.
- Rechte Flügelspitze fasst in Kronen: Im langsamen Linksflug berührte die rechte Flügelspitze die etwa 10 m hohen Baumkronen; eine etwa 2 m breite, 15 m lange Schneise in Richtung 310° führte zur Aufprallstelle.
- Fast senkrechter Sturz in den Wald: Das Segelflugzeug fiel fast senkrecht zwischen die Bäume an einem steilen, bewaldeten Hang.
- Tödlicher Schädelbruch; späte Auffindung: Der Pilot war zwischen Armaturenbrett und Hauptholm eingeklemmt und tödlich verletzt; das ELT war ausgeschaltet, das Wrack wurde erst 44 Stunden später gefunden. Keine technischen Mängel.