Kestrel-Flügelspitze setzt im tiefen Eindrehen auf — späte Außenlandung
Der Pilot eines Kestrel wurde tödlich verletzt, als die linke Flügelspitze beim Eindrehen über einem Acker bei Hoffenheim aufsetzte und der Kestrel sich überschlug und zerstört wurde. Der Pilot — 153 h, ~40 h auf Muster — startete um 16:50 Uhr im Schlepp aus Bensheim, wo zuvor auf einer 303-km-Wettbewerbsaufgabe eine Außenlandung erfolgte. Bei Hoffenheim erkannte er zu spät, dass die Höhe für Sinsheim (4 km) nicht reichte, und landete ohne Landeeinteilung auf einem Acker — vermutlich aus einer Umkehrkurve. Der Höhenmesser war auf 1020 hPa eingestellt (korrektes QNH 1015 hPa). Bremsfallschirm nicht ausgelöst. Keine technischen Mängel.
- Schlepp Bensheim → Sinsheim: Pilot (153 h gesamt, ~40 h auf Kestrel) war am selben Tag bereits auf einer 303-km-Wettbewerbsaufgabe in Bensheim außengelandet; Schlepp um 16:50 Uhr zurück Richtung Sinsheim.
- Höhenmesser 5 hPa über korrektem QNH: Höhenmesser auf 1020 hPa eingestellt; korrektes QNH war 1015 hPa (Gelände 155 m MSL); die wahre Höhe AGL war daher mental zu korrigieren.
- Späte Außenlande-Entscheidung: Im Anflug auf Sinsheim erkannte der Pilot bei Hoffenheim zu spät, dass die Höhe für das 4 km entfernte Gelände nicht reichte, und landete außen ohne reguläre Einteilung.
- Flügelspitze setzt im Eindrehen auf: Vermutlich aus einer Umkehrkurve in geringer Höhe bekam die linke Flügelspitze Bodenberührung; der Bremsfallschirm wurde nicht ausgelöst.
- Überschlag des Segelflugzeugs: Nach dem Schleifen der Flügelspitze überschlug sich der Kestrel heftig; die Tragflächen wurden aus dem Rumpf gerissen, die Rumpfröhre brach im Bereich des Kennzeichens.
- Cockpit zerstört; Pilot tödlich: Der Kabinenbereich wurde zerstört; der Pilot wurde angeschnallt aufgefunden, jedoch tödlich verletzt. Keine technischen Mängel; keine gesundheitliche Beeinträchtigung.