Astir CS-Windenstart: linkes Querruder beim Aufbau nicht angeschlossen
Der Flugschüler eines Grob Astir CS wurde bei einem Windenstart in Hilden-Kesselweier schwer verletzt; das Segelflugzeug wurde zerstört. Kurz nach dem Abheben driftete der Astir CS nach links ohne erkennbare Korrekturen; der Windenfahrer brach ab. Aus ~80 m AGL drehte das Flugzeug mit zunehmender Schräglage nach links und schlug nach einem Vollkreis bei über 45° rund 150 m neben dem Startpunkt auf. Alle Steuerverbindungen waren aufprallbeschädigt — bis auf die Hotellierverbindung des linken Querruders, die unbeschädigt in geöffnetem Zustand mit korrekter Sicherung gefunden wurde; die Vorflugkontrolle erkannte den fehlenden Anschluss nicht.
- Aufbau und Windenstart von Piste 06: Ein frisch ausgebildeter Flugschüler baute den Astir CS mit Helfern auf, kontrolliert von einem Fluglehrer, und startete gegen 12:00 Uhr im Windenstart von Piste 06.
- Hotellier am linken Querruder offen: Die Hotellier-Schnellkupplung des linken Querruders war beim Aufbau nicht geschlossen; die Sicherung saß an der offenen Kupplung wirkungslos, und die Vorflugkontrolle übersah den Fehler.
- Linksdrift ohne erkennbare Korrekturen: Kurz nach dem Abheben driftete der Astir CS links der Startbahn ab, ohne beobachtete Steuerkorrekturen — passend zur eingeschränkten Rollwirksamkeit ohne linkes Querruder.
- Windenfahrer bricht den Start ab: Der Windenfahrer erkannte die ungewöhnliche Flugbewegung und brach den Schleppvorgang ab; das Seil löste sich vom Segelflugzeug in geringer Höhe.
- Vollkreis mit zunehmender Schräglage: Aus etwa 80 m AGL begann das Segelflugzeug nach links zu kreisen, wobei die Schräglage stetig zunahm. Es vollendete rund einen vollen Kreis, ohne dass der Flug abgefangen werden konnte.
- Aufprall bei über 45° ~150 m vom Start: Der Astir CS schlug bei über 45° Schräglage im Feld auf — zuerst mit der linken Tragfläche, dann mit der Nase. Der Flugschüler wurde schwer verletzt, das Flugzeug zerstört.