ASK 21 schert beim Windenstart aus — Flügelspitze setzt im Anrollen auf
Eine ASK 21 wurde schwer beschädigt und ein Insasse leicht verletzt, als beim Anrollen im Windenstart die linke Flügelspitze den Boden berührte; die ASK gierte heftig um die Hochachse, hob kurz ab und prallte mit dem vorderen Rumpf auf. Der Pilot — erfahrener Fluglehrer mit Begleiter — startete auf Piste 12 bei leichtem, von vorn einfallendem Wind. Die ASK drehte etwa 150° und prallte aus ~2 m bei ~30–45° Längsneigung auf, blieb ~130 m hinter der Startstelle mit Strukturschäden an vorderem Rumpf und Leitwerk und zerstörter Haube liegen. Eine gelöste Spannhülse der Höhenruderanlenkung wurde festgestellt, jedoch als Ursache ausgeschlossen.
- Windenstart Piste 12, zwei Pers. an Bord: Eine ASK 21 mit zwei Personen an Bord begann in Fischbek einen Windenstart in Richtung 120° bei leichtem, von vorn einfallendem Wind.
- Linke Flügelspitze setzt im Anrollen auf: Im Anrollvorgang berührte die linke Flügelspitze des Segelflugzeugs den Boden.
- Heftige Gierdrehung; kurzes Abheben: Die ASK drehte heftig um die Hochachse, hob kurz ab und drehte etwa 150° weiter, bevor sie wieder sank.
- Aufprall mit vorderem Rumpf aus ~2 m: Aus rund 2 m Höhe prallte das Segelflugzeug mit dem vorderen Rumpf bei geschätzt 30–45° Längsneigung auf den Boden.
- Spannhülse als Ursache ausgeschlossen: Bei der Untersuchung am Wrack wurde eine gelöste Spannhülse aus der Wedekindsicherung der Höhenruderanlenkung festgestellt; diese wurde als Ursache des Unfalls ausgeschlossen.
- 130 m hinter Start; leichte Verletzung: Die ASK kam etwa 130 m hinter der Startstelle mit Strukturschäden am vorderen Rumpf und Leitwerk sowie zerstörter Haube zum Stehen; ein Insasse wurde leicht verletzt.