Pilot überzieht DG 400 im tiefen Eindrehen mit zu geringer Fahrt
Der Pilot einer DG 400 wurde tödlich verletzt, als er im tiefen Eindrehen mit zu geringer Fahrt überzog; das Segelflugzeug wurde zerstört. Er startete im Eigenstart von Straubing zum Wettbewerb in Arnbruck und erreichte den Platz nach 22 min in ~600 m AGL bei Südwind 5–10 kt. Er nahm die Rückenwindlandung auf Piste 34 an, flog drei Vollkreise rechts zum Höhenabbau und kam aus Süden auf ~150 m AGL in den Anflug. Unter ~100 m AGL drehte er mit zu geringer Fahrt nach links zur Bahn ein, überzog, und das Segelflugzeug kippte ab und schlug mit großer Längsneigung ~160 m vor der Bahn auf. Schwerpunkt 0,83 mm hinter hinterer Grenze ohne Einfluss.
- Eigenstart zum Wettbewerb Arnbruck: Der Pilot startete die DG 400 im Eigenstart von Straubing zu einem Wettbewerb in Arnbruck und erreichte den Platz nach rund 22 min in etwa 600 m AGL.
- 5–10 kt Süd; Piste 34 mit Rückenwind: Der Pilot akzeptierte die Landung auf Piste 34 bei südlichem Wind von 5–10 kt mit Rückenwind im Anflug.
- Drei Vollkreise rechts zum Höhenabbau: Die Loggerauswertung zeigte drei Vollkreise nach rechts über dem Platz zum Höhenabbau, bevor der Pilot aus Süden den Endanflug aufnahm.
- Anflug 150 m AGL, dann unter 100 m: Aus südlicher Richtung flog er den Platz in etwa 150 m AGL an und sank weiter unter etwa 100 m, bevor er nach links zur Bahn eindrehte.
- Überziehen in tiefer Linkskurve: In der tiefen Linkskurve unterschritt der Pilot die Überziehgeschwindigkeit; das Segelflugzeug überschritt den kritischen Anstellwinkel, kippte abrupt zur Seite ab und sank weg.
- Aufprall fast senkrecht 160 m vor Bahn: Das Segelflugzeug prallte mit großer Längsneigung etwa 160 m vor der Pistenschwelle auf den Boden; der Pilot wurde tödlich verletzt, die Zelle zerstört.