K 8 kippt nach missglücktem Startabbruch an der Winde über die Tragfläche ab
Ein Pilot wurde schwer verletzt, als eine K 8 bei einem Windenstart in Hamburg-Boberg aus 10-15 m über die rechte Tragfläche neben die Bahn stürzte; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Beim Anrollen berührte die rechte Tragfläche den Boden und die K 8 brach nach rechts aus. Der Startleiter gab den Abbruch und der Windenfahrer bremste, doch die K 8 hob gerade ab, als die Anweisung zum Weiterschleppen kam; das Seil löste sich. Der Pilot steuerte nach links gegen, doch war die K 8 nach dem Nachlassen des Seils zu langsam, sodass sie über die rechte Fläche kippte und aufschlug. Eine eingeschränkte Steuerbarkeit fand die Untersuchung nicht.
- Windenstart von Bahn 12: Eine K 8 begann in Hamburg-Boberg bei 15-22 km/h Wind einen Windenstart auf Bahn 12.
- Rechte Fläche berührt Boden, bricht aus: Beim Anrollen berührte die rechte Tragfläche den Boden und das Segelflugzeug brach nach rechts aus.
- Abbruch, dann Weiterschleppen: Der Startleiter gab das Kommando zum Abbruch und der Windenfahrer bremste das Seil, doch dann folgte die Anweisung zum Weiterschleppen.
- Hebt langsam ab, Seil löst sich: Das Segelflugzeug hob sehr langsam ab und das Seil löste sich aus der Kupplung.
- Gegensteuern ohne Wirkung: Der Pilot hielt Seiten- und Querruder nach links gegen das Ausbrechen, doch war das Segelflugzeug nach dem Nachlassen des Seils zu langsam für eine Wirkung.
- Kippt über die rechte Fläche: Das Segelflugzeug kippte über die rechte Tragfläche und schlug aus 10-15 m neben der Bahn auf, zuerst die rechte Fläche, dann das Cockpit; der Pilot wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug schwer beschädigt.