LAK-17A kippt tief am Hang bei starkem Wind ab und geht in spiralförmigen Sturzflug
Ein Pilot wurde tödlich verletzt, als eine LAK-17A auf einem Wettbewerbsflug bei Hornberg spiralförmig abstürzte und fast senkrecht aufschlug; das Segelflugzeug wurde zerstört. Die verschobene, verkürzte Aufgabe wurde bei kräftigem, böigem Nordostwind geflogen; für Böen bis 55 km/h galt eine Warnung, an der Albkante orografisch verstärkt. Auf dem letzten Schenkel flog es etwa acht Kilometer geradeaus ohne Höhengewinn und kam tief über den Nordwesthang von Hornberg in 30-60 m. Mit Nordkurs drehte es nach rechts, kippte über die rechte Fläche und stürzte in eine Wiese 540 m von der Bahn. Von 71 Startern landeten 40 außen oder nutzten den Motor.
- Wettbewerbsaufgabe bei starkem Wind: Eine LAK-17A flog die vierte Wettbewerbsaufgabe ab Hahnweide bei kräftigem, böigem Nordostwind, für den eine Böenwarnung bis 55 km/h ausgegeben war.
- Schwacher Aufwind, kommt tief: Die Thermik war schwach und vom starken Wind zerrissen; auf dem letzten Schenkel flog das Segelflugzeug etwa acht Kilometer geradeaus ohne Höhengewinn.
- Tief über dem Nordwesthang, 30-60 m: Es kam mit nördlichem Kurs tief über den Nordwesthang des Flugplatzes Hornberg in 30-60 m über Grund.
- Dreht nach rechts, kippt ab: Es drehte nach rechts und kippte über die rechte Tragfläche ab.
- Spiralförmiger Sturzflug: Das Segelflugzeug geriet in einen spiralförmigen Sturzflug.
- Nahezu senkrechter Aufprall: Es schlug etwa 540 m nordwestlich der Schwelle der Bahn 17 fast senkrecht auf, auf dem rechten Winglet und der Rumpfspitze; der Pilot wurde tödlich verletzt, das Segelflugzeug zerstört.