Discus bT prallt bei einer Außenlandung mit ausgefahrenem Triebwerk in eine Böschung
Ein Pilot wurde tödlich verletzt, als ein Discus bT mit ausgefahrenem Triebwerk bei Villingendorf eine Außenlandung zu kurz anflog und in eine Böschung prallte und schwer beschädigt wurde. Auf einem Streckenflug ab Hahnweide bei aufziehenden Gewittern kam er tief — der letzte Aufwind endete in 350 m — und wählte ein Maisfeld. Den Endanflug flog er mit etwa 130 km/h in 38 m; der Discus berührte zuerst die Böschung vor einer tieferen Straße, überflog sie und prallte in den ansteigenden Hang dahinter. Das Triebwerk war ausgefahren, die Zündung an; sein Ausfahren kostet Höhe und verschlechtert das Gleiten. Technische Mängel wurden nicht gefunden.
- Streckenflug, kommt tief: Auf einem Streckenflug ab Hahnweide flog ein Discus bT nach Westen und dann nach Südosten; der letzte Aufwind endete etwa fünf Minuten vor dem Unfall in rund 350 m, bei aufziehenden Gewittern.
- Klapptriebwerk ausgefahren: Der Pilot fuhr das Klapptriebwerk aus, das danach ausgefahren und mit eingeschalteter Zündung vorgefunden wurde; sein Ausfahren kostet etwa 50-150 m Höhe und verschlechtert das Gleiten.
- Wählt spät ein Maisfeld: Tief geworden, stellte er sich auf ein kurzes, ebenes Maisfeld von etwa 200 m Länge ein.
- Schnell und tief im Endanflug: Den letzten Abschnitt flog er schnell und tief — etwa 130 km/h in nur 38 m über Grund.
- Zu kurz, in eine Straßenböschung: Das Segelflugzeug berührte zuerst die vordere Böschung einer tiefer liegenden Straße, überflog sie und prallte in den ansteigenden Hang dahinter.
- Bäumt sich auf, tödlicher Aufprall: Es bäumte sich auf, drehte sich etwa 60 Grad nach links und schlug auf, kam nach wenigen Metern zum Stehen; der Pilot wurde tödlich verletzt, das Segelflugzeug schwer beschädigt.