LS1-c gerät nach Übersteigen des Schleppflugzeugs bei einer Außenlandung in Bäume
Ein Segelflugzeugpilot wurde schwer verletzt, als eine LS1-c bei einer Außenlandung in Bayern in Bäume prallte und schwer beschädigt wurde. Im Schlepp hinter einem Ultraleichtflugzeug überstieg das Segelflugzeug im Querabflug die Schleppmaschine, hob deren Heck an und verlangsamte sie; in nur etwa 50 m wurde das Seil gelöst. Der Pilot entschied sich zur Außenlandung; beim Überfliegen eines Waldes geriet das Segelflugzeug in starkes Sinken, berührte mit etwa 90 km/h zwei Fichten und fiel auf den Boden. Der Pilot verließ es selbst; das Ultraleichtflugzeug landete problemlos. Der Bericht fand keine technischen Mängel und nannte keine Ursache.
- Flugzeugschlepp hinter einem UL: Eine LS1-c startete in Lauf-Lillinghof im Flugzeugschlepp hinter einem Ultraleichtflugzeug TL 96 Sting zu einem Streckenflug; der Pilot war 78 und erst zum zweiten Mal im Jahr auf dem Muster gestartet.
- Segelflugzeug übersteigt den Schlepp: Im Querabflug stieg das Segelflugzeug über die Schleppmaschine, hob deren Heck an und verlangsamte sie — eine Lage, die das Schleppflugzeug gefährden kann.
- Tiefes Ausklinken in etwa 50 m: Das Schleppseil löste sich in nur etwa 50 m über dem Platz; Segelflug- und UL-Pilot gaben jeweils an, selbst ausgeklinkt zu haben.
- Pilot setzt zur Außenlandung an: Zu tief für eine Rückkehr zum Platz entschied sich der Pilot zur Außenlandung und musste ein kleines Waldstück überfliegen.
- Starkes Sinken über dem Wald: Über den Bäumen geriet das Segelflugzeug in starkes Sinken und konnte nicht über ihnen bleiben.
- Baumberührung, Absturz zum Boden: Es berührte mit etwa 90 km/h zwei Fichtenspitzen und fiel auf den Waldboden nahe Eckental; der Pilot wurde schwer verletzt, stieg aber selbst aus, und das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt.