Ultraleichtflugzeug kollidiert im Tiefflug mit einem Astir am Windenseil
Drei Menschen kamen ums Leben, als ein Ultraleichtflugzeug beim Überflug eines Segelplatzes mit einem Astir CS am Windenseil bei Saarmund kollidierte; beide Luftfahrzeuge wurden zerstört. Das UL kam von Schönhagen, sank auf etwa 340 m und überflog den Platz unangekündigt und zu tief — ohne Funkruf und mit Transponder aus — als ein Flugschüler auf Bahn 09 an der Winde startete. Keiner sah den anderen: Am Seil hatte der Segelflieger kaum Sicht nach vorn und zur Seite, und die Warnleuchte der Winde war teils von einem Sonnenschirm verdeckt. Der Astir war gegenüber dem überladenen UL ausweichberechtigt. Technische Mängel wurden nicht gefunden.
- Windenstart, Bahn 09: Ein Flugschüler begann in Saarmund auf Bahn 09 einen Windenstart mit einem Astir CS zu einem Platzrundenflug.
- UL überfliegt tief und unangekündigt: Ein doppelsitziges Ultraleichtflugzeug aus Schönhagen sank auf etwa 340 m und überflog den Segelplatz unangekündigt — ohne Funkruf, mit Transponder aus — unter der Sicherheitsmindesthöhe.
- Warnleuchte von Sonnenschirm verdeckt: Die Warnleuchte der Winde war aus der Luft teils von einem Sonnenschirm verdeckt, und der UL-Pilot hatte den Segelflugbetrieb nicht beobachtet.
- Keiner sieht den anderen: Am Seil hatte der Segelflugzeugführer kaum Sicht nach vorn und nur eingeschränkt zur Seite; der UL-Pilot sah den Windenbetrieb nicht.
- Kollision kurz vor dem Ausklinken: Kurz vor dem Ausklinken prallte das UL gegen das Segelflugzeug — Strebe und Propeller prallten gegen die rechte Fläche und die rechte Cockpitseite.
- Beide zerbrechen, drei Tote: Beiden Luftfahrzeugen wurden die Flächen abgerissen, sie fielen nördlich der Bahn 09; alle drei Insassen kamen ums Leben, beide Luftfahrzeuge zerstört.