Duo Discus XLT trudelt im Anflug nach Strömungsabriss bei laufendem Klapptriebwerk
Der Pilot eines Duo Discus XLT kam ums Leben, als das Segelflugzeug im Anflug auf Celle-Scheuen aus etwa 100 m in ein Feld trudelte und zerstört wurde. Von einem Überlandflug zurück, fuhr er in 250 m das Klapptriebwerk aus und flog den Gegenanflug zur Piste 27; der Motor lief unruhig, der Discus sank weiter. Mit 113-115 km/h war er zu schnell, als dass der gedrosselte Motor noch steigen konnte; statt zu landen, flog er vorbei und ging in eine steile Rechtskurve. Dabei riss die Strömung ab; zum Ausleiten fehlte die Höhe. Geringe Erfahrung auf dem Muster und mit dem Triebwerk sowie das Nichteinhalten der besten Steiggeschwindigkeit trugen bei.
- Triebwerk aus, in die Platzrunde: Von einem Überlandflug zurückkehrend, fuhr der Pilot eines Duo Discus XLT nahe Celle-Scheuen in etwa 250 m das Klapptriebwerk aus und flog in den Gegenanflug zur Piste 27.
- Motor läuft unruhig, Segler sinkt: Der Motor lief unregelmäßig und das Segelflugzeug sank im Platzrundenflug fortlaufend, während er versuchte, ihn am Laufen zu halten.
- Zu schnell zum Steigen, fliegt weiter: Mit 113-115 km/h — oberhalb der Geschwindigkeit, bei der der automatisch gedrosselte Motor noch steigen kann — flog er am Platz vorbei, statt zu landen.
- Steile Rechtskurve zurück zum Platz: Querab der Startstelle in etwa 100 m legte er sich in eine steile Rechtskurve, um zum Platz zurückzuschwenken.
- Strömungsabriss in der Kurve: In der Kurve riss die Strömung an der Tragfläche ab und das Segelflugzeug ging in eine trudelartige Drehung über.
- Trudelt aus etwa 100 m auf: Zu tief zum Ausleiten, trudelte das Segelflugzeug und schlug in steilem Winkel in ein Maisfeld; der Pilot wurde tödlich verletzt, das Segelflugzeug zerstört.