Seilriss im Windenstart: Bremsklappenwirkung lässt ASK 23 B durchsacken
Ein Flugschüler wurde in Kirchzarten bei einer harten Landung mit einer ASK 23 B leicht verletzt; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Es war sein erster Flug auf dem Muster bei rund 45 h Gesamtflugerfahrung. Nach unauffälligem Windenstart riss das Windenseil in 120–150 m AGL. Der Flugschüler nahm die Nase herunter, leitete eine 180°-Kurve ein und wählte die freie Seilauslegebahn. In 4–5 m AGL fuhr er die Bremsklappen aus; deren Wirksamkeit überraschte ihn, die ASK 23 B sackte rasch durch. Er fuhr die Bremsklappen wieder ein, doch das Segelflugzeug setzte mehrmals hart auf und drehte sich beim letzten Aufsetzen 90° nach links.
- Erster Windenstart auf ASK 23 B: Ein Flugschüler begann seinen ersten Windenstart auf der ASK 23 B auf Bahn 36 des Segelfluggeländes Kirchzarten, nachdem die theoretische Einweisung am Vortag erfolgt war.
- Seilriss in 120–150 m AGL: Nach unauffälligem Anfangssteigflug riss das Windenseil in etwa 120–150 m AGL und beendete den Startvorgang.
- 180°-Umkehrkurve, Seilauslegebahn: Der Flugschüler drückte in die Horizontalfluglage und leitete eine 180°-Umkehrkurve ein; da der Fluglehrer beide Bahnen frei meldete, wählte er die Seilauslegebahn zur Landung.
- Bremsklappenwirkung überrascht: Im Endanflug in etwa 4–5 m AGL fuhr der Flugschüler die Bremsklappen aus, wurde von deren Wirkung überrascht und fuhr sie wieder ein, doch die Sinkrate blieb hoch.
- Mehrfach hart auf, 90° Linksdreh: Die ASK 23 B setzte auf der Seilauslegebahn mehrmals hart auf. Beim letzten Aufsetzen drehte sie sich abrupt um die Hochachse etwa 90° nach links, bevor sie zum Stillstand kam.
- Schwer beschädigt, leicht verletzt: Die ASK 23 B kam etwa 75 m von der Startstelle entfernt zum Stillstand, mit gebrochenem Rumpf und beschädigter Haube; der Flugschüler wurde leicht verletzt.