DG-500 landet mit eingefahrenem Fahrwerk nach ausgelassener Checkliste
Eine DG-500 Elan Orion setzte mit eingefahrenem Fahrwerk auf und kam auf dem Rumpf zum Stillstand; beide Piloten blieben unverletzt, der Rumpf wurde leicht verkratzt. Auf dem Rückweg von einem Streckenflug gegen Höhenwinde um 65 km/h konnte der Pilot den Heimatflugplatz nicht mehr erreichen und wich auf einen näheren Flugplatz aus, den er erst in 150-200 m AGL anflog. Darauf fixiert, nicht zu kurz zu kommen, und unter Zeitdruck ließ er die Endanflug-Checkliste aus: Er fuhr das Fahrwerk nicht aus und hörte das Warnsignal nicht. Ursache war das verringerte Situationsbewusstsein im Anflug.
- Rückflug vom Streckenflug: Eine DG-500 Elan Orion war von einem Streckenflug auf dem Rückweg zum Heimatflugplatz, als starke Höhenwinde ihre Reichweite verkürzten.
- Heimatplatz nicht erreichbar: Gegen Südwestwind in der Höhe um 65 km/h und ohne Aufwind auf dem Rückweg erkannte der Pilot, dass er den Startflugplatz nicht mehr erreichen konnte.
- Ausweichen auf näheren Platz: Er wich auf einen näheren Flugplatz mit besserem Außenlandegelände aus — angesichts der verkürzten Gleitstrecke richtig — und erreichte ihn erst in 150-200 m AGL.
- Fixiert auf Nicht-zu-kurz: Ein Bodenwind von rund 35 km/h und stark ansteigendes Gelände vor der Schwelle hielten seine Aufmerksamkeit darauf, nicht zu kurz zu kommen.
- Endanflug-Checkliste ausgelassen: Unter Zeitdruck ließ er die kurze Endanflug-Checkliste aus, sodass das Fahrwerk nie ausgefahren wurde und das Warnsignal unbemerkt blieb.
- Landung mit eingefahrenem Fahrwerk: Das Segelflugzeug setzte auf dem Rumpf auf der Hartpiste auf; beide Insassen blieben unverletzt, der Schaden beschränkte sich auf Kratzer an der Rumpfunterseite.