Slingsby T21 landet hart auf abschüssigem Acker
Bei einer harten Außenlandung auf einem abschüssigen Acker bei Farforth wurden beide Insassen eines Slingsby T21 mit Hilfsmotor leicht verletzt; das Segelflugzeug wurde zerstört. Nach einem Autoschlepp fand die Besatzung keine Thermik und ließ den Motor nahezu mit Vollgas laufen. Sie verlor völlig die Orientierung, und nach achtzig Minuten zwang der knappe Treibstoff zur Landung. Da nur Äcker verfügbar waren, wählte der Pilot einen mit schmalem Weg, erkannte aber zu spät das starke Gefälle. Ein Durchstarten misslang, da der Hilfsmotor nicht wegsteigen konnte; das Segelflugzeug schlug kopflastig weit vor dem Weg auf; die Flügel lösten sich ab.
- Start im Autoschlepp: Ein umgebauter Slingsby T21 startete in East Kirby im Autoschlepp bei Windstille, diesigen Sichtverhältnissen und geschichteter Bewölkung.
- Motorflug ohne Orientierung: Ohne Aufwind ließ die Besatzung den Hilfsmotor nahezu mit Vollgas laufen und flog rund achtzig Minuten ohne Orientierung weiter, bis der knappe Treibstoff zur Landung zwang.
- Völliger Orientierungsverlust: Während des langen Motorflugs verloren die Piloten völlig die Orientierung; ein Sprechfunkgerät oder Hilfe von außen stand ihnen nicht zur Verfügung.
- Ungünstige Feldwahl: Da nur Äcker zur Verfügung standen, wählte der Pilot als Landefläche einen Acker mit einem schmalen Weg, was nur eine knappe und beengte Landemöglichkeit bot.
- Gefälle spät erkannt: Erst spät im Anflug erkannte der Pilot das starke Gefälle der gewählten Landefläche und versuchte, mit dem Hilfsmotor durchzustarten.
- Zu wenig Leistung zum Durchstarten: Der Hilfsmotor lieferte nicht genug Leistung, um aus dem Anflug auf das Gefälle durchzustarten; der Slingsby T21 sank unkontrolliert auf den Acker zu.
- Aufprall — beide leicht verletzt: Der Slingsby T21 schlug kopflastig und mit Wucht ein gutes Stück vor dem Weg auf; das Segelflugzeug wurde zerstört, beide Insassen wurden leicht verletzt.