LS 6 b bricht F-Schlepp tief ab und schlägt beim Ringelpietz auf die Nase
Der Pilot einer LS 6 b wurde leicht verletzt und das Segelflugzeug schwer beschädigt, als er es nach einem abgebrochenen F-Schlepp in Elz bewusst in einen Ringelpietz legte. Kurz nach dem Abheben klinkte er das Seil aus, weil er ein Höhenruderproblem vermutete; ein Defekt wurde nicht gefunden. Das Segelflugzeug setzte auf der Piste auf und verließ sie um etwa 10° nach links; um vor dem Bahnende bei ~90 km/h zu stoppen, legte er es bewusst nach rechts herum. Die rechte Flächenspitze grub sich ein, die Nase schlug auf. Die LS 6 b führte 90 kg Wasserballast mit, dem Schlepppiloten nicht mitgeteilt. Der summarische Bericht nannte keine Ursache.
- Startlauf im F-Schlepp auf Piste 07: Eine LS 6 b mit 90 kg Wasserballast startete auf Piste 07 im F-Schlepp hinter einer HK 36 TTC; der Startlauf begann auf Gras und führte dann auf den Asphalt.
- Höhenruderproblem vermutet: Unmittelbar nach dem Abheben vermutete der Pilot ein Problem am Höhenruder und entschied sich, den Schlepp in geringer Höhe abzubrechen.
- Frühes Ausklinken: Etwa zwei Sekunden nach dem Abheben klinkte der Pilot bei rund 105 km/h das Schleppseil aus und ließ die LS 6 b auf der Asphaltpiste aufsetzen.
- Ausbrechen nach links, Ringelpietz: Nach dem Aufsetzen verließ die LS 6 b die Piste um etwa 10° nach links; nach rund 200 m bei 90 km/h legte der Pilot das Segelflugzeug vor dem Bahnende bewusst in einen Ringelpietz nach rechts.
- Flächenspitze und Nase schlagen auf: In der schnellen Rechtsdrehung grub sich die rechte Flächenspitze ein; das Segelflugzeug rollte auf etwa 45° Querlage und schlug mit der Nase auf. Cockpit und Rumpf wurden schwer beschädigt.
- Aufprall — Pilot leicht verletzt: Das Segelflugzeug kam nahe dem östlichen Bahnende mit schweren Strukturschäden zum Stehen; der Pilot wurde leicht verletzt.