ASW 19 bleibt beim Windenstart im Bewuchs hängen und dreht sich in Rückenlage
Bei einem Windenstart in Pinnow wurde der Pilot einer ASW 19 B schwer verletzt; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Er verfügte über 250 Flugstunden und sollte auf das Muster eingewiesen werden — es war sein zweiter Flug nach einem vorherigen von zwölf Minuten. Gegen 13:33 Uhr berührte beim Anrollen auf Piste 01 die rechte Tragfläche den Boden und blieb im etwa 40 cm hohen Bewuchs hängen; die Startstrecke war nur auf den ersten 40 m kurz gemäht. Der Rumpf hob ab, die ASW 19 drehte sich um die Längsachse und schlug 139 m vom Startpunkt in Rückenlage auf, rund 20 m östlich der Windenschleppstrecke.
- Windenstart Piste 01, 13:33 Uhr: Der Pilot begann einen Windenstart in einer ASW 19 B auf Piste 01 in Pinnow; die Winde stand versetzt, sodass die Startrichtung rund 10° westlich der Pistenrichtung lag.
- Einweisung, 2. Flug auf ASW 19: Der Pilot wurde auf das Muster ASW 19 eingewiesen; der Unfallflug war sein zweiter Flug auf dem Muster nach einem vorherigen Flug von zwölf Minuten.
- 40 m gemäht, dahinter 40 cm Bewuchs: Die Startstelle war nur auf den ersten rund 40 m vom Startpunkt aus kurz gemäht; dahinter hatte der Bewuchs entlang der Startstrecke eine Höhe von etwa 40 cm.
- Rechte Tragfläche bleibt hängen: Während des Anrollens beobachteten Zeugen, wie die rechte Tragfläche den Boden berührte und im etwa 40 cm hohen Bewuchs neben dem gemähten Bereich hängenblieb.
- Aufschlag in Rückenlage bei 139 m: Mit zurückgehaltener rechter Tragfläche hob der Rumpf ab, die ASW 19 B drehte sich um die Längsachse und prallte 139 m vom Start entfernt in Rückenlage auf; der Pilot wurde schwer verletzt.