Tiefflug einer PIK-20D — Landekonfiguration in 10 m
Bei einem Wettbewerbsrückflug in Klix wurde der Pilot einer PIK-20D tödlich verletzt; das Segelflugzeug wurde zerstört. Er überflog das Zielband in rund 10 m Höhe mit eingefahrenem Fahrwerk und etwa 180 km/h. Statt der verkürzten Platzrunde versuchte er in Bodennähe die Landekonfiguration herzustellen — bei der PIK-20D muss die rechte Hand vom Knüppel auf den Fahrwerkshebel wechseln. Beim Handwechsel kam es zu einer unbeabsichtigten Längsneigung nach unten; ohne Höhenreserve schlug die PIK-20D auf. Die Untersuchung nannte als Ursache den Landekonfigurationsversuch in geringer Höhe und hoher Geschwindigkeit.
- Endanflug nach Streckenflug: Nach dem Schleppstart in Klix und Abschluss der Wettbewerbsaufgabe begann der Pilot den letzten 20-km-Gleitflug zum Flugplatz aus ca. 1.300 m GND bei hoher Reisegeschwindigkeit.
- Hochgeschwindigkeits-Tiefflug: Der Pilot überflog das Zielband des Wettbewerbs in ca. 10 m Höhe mit eingefahrenem Fahrwerk und einer Übergrundgeschwindigkeit von rund 180 km/h.
- Landekonfig. im Tiefflug: In sehr geringer Höhe nach dem Zieldurchflug gab der Pilot den verkürzten Platzrundenansatz auf und versuchte, Klappen und Fahrwerk für die Landung zu konfigurieren.
- Steuerknüppel-Handwechsel: Bei der PIK-20D muss das Fahrwerk mit der rechten Hand bedient werden, was einen Handwechsel am Knüppel erfordert und die Nicksteuerung beeinträchtigen kann.
- Unbeabsichtigtes Nicken nach vorn: Während der Pilot bei hoher Geschwindigkeit und geringer Höhe die Landung konfigurierte, wurde das Höhenruder unbeabsichtigt betätigt und das Flugzeug ging in steileres Nicken über.
- Hochgeschwindigkeitseinschlag: Mit unzureichender Höhe zum Abfangen schlug das Segelflugzeug mit der Unterseite des vorderen Rumpfs und den Flügelvorderkanten auf den Boden auf, überschlug sich und wurde zerstört.
- Unfall – Pilot tödlich verletzt: Der Pilot wurde beim Aufprall tödlich verletzt; das Segelflugzeug wurde vollständig zerstört.