LS 4-b fliegt nach Seilriss und falscher Landeeinteilung in Bäume
Der Pilot einer LS 4-b flog nach einem Seilriss im Windenstart nahe Klippeneck in Bäume und wurde schwer verletzt; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Der Seilriss erfolgte in etwa 150 m; der Pilot leitete eine verkürzte Rechtsplatzrunde ein. Nach längerer Pause auf dem Muster schätzte er Fahrt, Gleitweg und Höhe falsch ein: Im Gegenanflug sank er auf Baumhöhe, streifte Bäume und kollidierte beim Eindrehen mit einem Baum; er kam in einer Fichte zum Stillstand. Die Untersuchung nannte als Ursache die falsche Einschätzung der Hindernisfreiheit und den Verlust der Flugwegkontrolle; beitragend: geringe Erfahrung und mangelnde Übung.
- Windenstart, Pilot wenig in Übung: Eine LS 4-b begann in Klippeneck einen Windenstart für eine geplante Platzrunde; der Pilot war wenig in Übung und hatte das Muster seit über 18 Monaten nicht geflogen.
- Seilriss in etwa 150 m: Der Windenstart verlief normal, bis das Windenseil in etwa 150 m über Grund riss; der Pilot drückte nach und klinkte nach.
- Rechtsplatzrunde fehleingeschätzt: Er leitete eine verkürzte Rechtsplatzrunde ein, schätzte aber ungeübt Fahrt, Gleitweg und Höhenreserve falsch ein.
- Sinkt im Gegenanflug in die Bäume: Im Gegenanflug sank das Segelflugzeug schnell auf Baumhöhe und streifte die Bäume; ein Hochziehen und der Versuch normal zu landen misslangen.
- Kollision mit Baum; endet in Fichte: Beim Eindrehen in den Endanflug kollidierte das Segelflugzeug mit einem Baum und kam in einer etwa 10 m hohen Fichte an einem Campingplatz zum Stillstand; der Pilot wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug schwer beschädigt.