Discus 2cT stößt bei Außenlandung gegen verdecktes Bewässerungsrohr
Der Pilot eines Discus 2cT wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug bei einer Außenlandung nahe Wörth am Rhein gegen ein verdecktes Bewässerungsrohr stieß und schwer beschädigt wurde. Auf einem Überlandflug nahm der Pilot in etwa 350 m über Grund das Triebwerk in Betrieb, um heimzukehren, doch es kam nicht auf Drehzahl und erzeugte kaum Steigen. Er leitete eine Außenlandung auf einem Feld ein. Bei normaler Landung und böigem Wind blieb das Hauptrad an einem Stahlrohr hängen, das im Feld verdeckt lag; das Segelflugzeug wurde abrupt gestoppt und gedreht. Ein späterer Probelauf ergab als Ursache ein defektes Zündsystem.
- Überlandflug mit Hilfstriebwerk: Nach einem Windenstart zum Überlandflug führte der Pilot in der Höhe einen störungsfreien neunminütigen Motorlauf durch, fuhr das Triebwerk ein und setzte den Segelflug fort.
- Triebwerk bringt kaum Steigen: Als die Thermik nachließ, nahm der Pilot in etwa 350 m über Grund das Triebwerk in Betrieb, um heimzukehren, doch es blieb bei niedriger Drehzahl und erzeugte kaum Steigen.
- Außenlandung eingeleitet: Ohne nutzbare Leistung fuhr der Pilot das Triebwerk ein und leitete eine Außenlandung auf einem Feld mit Mais und Karotten ein.
- Hauptrad bleibt an Rohr hängen: Beim ansonsten normalen Ausschweben bei böigem Wind blieb das Hauptrad an einem quer zur Landerichtung verlaufenden, im Feld verdeckten Stahlrohr hängen.
- Abrupter Stopp; Pilot schwer verletzt: Das Segelflugzeug wurde abrupt gestoppt und um 90° gedreht; der Pilot wurde schwer verletzt und das Flugzeug schwer beschädigt. Ein späterer Probelauf ergab ein defektes Zündsystem.