Grob Twin III stürzt beim tiefen Kreisen nach Kontrollverlust in einen Wald
Der Pilot einer Grob Twin III wurde tödlich verletzt, als das Segelflugzeug nahe Bartholomä-Amalienhof in einen Wald einschlug; das Luftfahrzeug wurde zerstört. Nach einem Windenstart auf etwa 350 m über Grund zu einem örtlichen Thermikflug kreiste der erst kurz zuvor lizenzierte Pilot mehrfach über einer bewaldeten Hügelkette südwestlich des Flugplatzes. Zeugen sahen das Segelflugzeug zuletzt in etwa 200 m über Grund, bevor es mit steil nach unten geneigtem Bug nahezu senkrecht in den Wald stürzte. Ein starker Westwind erzeugte über dem höheren Gelände Leeturbulenzen. Die Untersuchung fand keine Hinweise auf technische Mängel.
- Windenstart zum Thermikflug: Ein erst kurz zuvor lizenzierter Pilot startete im Windenstart auf etwa 350 m über Grund zu einem privaten örtlichen Thermikflug nahe dem Flugplatz.
- Starker Westwind, Leeturbulenzen: Ein starker Westwind erzeugte orografische Leeturbulenzen, die ein sachkundiger Zeuge als anspruchsvoll für die westliche Platzrunde beschrieb.
- Tiefes Kreisen über der Hügelkette: Das Segelflugzeug kreiste mehrfach über einer bewaldeten Hügelkette südwestlich des Flugplatzes; ein Zeuge sah es in etwa 200 m über Grund.
- Steiler, nahezu senkrechter Sturz: Kurz darauf kippte das Segelflugzeug steil über den Bug und sank nahezu senkrecht in Richtung Wald; die Flugwegaufzeichnung endete.
- Absturz in den Wald; Pilot getötet: Das Segelflugzeug schlug im Wald auf und wurde zerstört, der Pilot kam ums Leben. Ein technischer Mangel wurde nicht festgestellt.