Twin II Acro streift bei Außenlandung nach Windenseilriss Büsche
Der Flugschüler einer Twin II Acro wurde bei einer Außenlandung nach einem Seilriss in Augsburg schwer verletzt und das Flugzeug schwer beschädigt. Beim dritten Windenstart, allein unter Aufsicht, riss das Seil in 100 bis 150 m; der Schüler nahm die Normalfluglage ein und fuhr die Bremsklappen aus, hielt aber tief den von Bach, Büschen und Straße begrenzten Platz für zu kurz und steuerte eine Wiese links an. Beim Anflug wurden die Bremsklappen wieder eingefahren; die linke Tragfläche streifte Büsche, und das Flugzeug drehte sich auf eine Wiese dahinter. Der Fluglehrer griff nach eigener Aussage wegen der tiefen Lage nicht per Funk ein.
- Dritter Windenstart des Schülers: Ein Flugschüler auf einem beaufsichtigten Alleinflug — dem dritten Windenstart des Tages auf einem Grob Twin II Acro — startete in Augsburg.
- Seilriss in 100 bis 150 m: Das Windenseil riss in etwa 100 bis 150 m; der Schüler nahm die Normalfluglage ein und fuhr als korrekte erste Reaktion die Bremsklappen aus.
- Platz zu kurz für Landung geradeaus: In Bodennähe hielt der Schüler den im Westen von Bach, Büschen und Straße begrenzten Platz für zu kurz und steuerte eine Wiese links an.
- Bremsklappen ein; Fläche streift Büsche: Beim Anflug wurden die Bremsklappen wieder eingefahren; die linke Tragfläche streifte dann in geringer Höhe Büsche.
- Drehung um die Hochachse, verletzt: Das Segelflugzeug drehte sich stark nach links um die Hochachse und schlug rund 1200 m von der Startstelle auf einer Wiese auf und wurde schwer beschädigt; der Schüler erlitt Wirbelverletzungen.