LS 7 überzieht in tiefer Kurve nach Windenstart-Unterbrechung
Der Pilot einer LS 7 wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug schwer beschädigt, als es nach einer Windenstart-Unterbrechung in Heppenheim in einer tiefen Kurve überzog. Auf einem Vertrautmachungsflug mit dem ihm neuen Muster wurde der wenig erfahrene Pilot viel zu schnell geschleppt — rund 150 km/h —, und seine Rufe zum Verlangsamen machten es kurz darauf zu langsam, als sich in etwa 60 m das Seil löste. Er drückte nach, hielt sich für zu hoch zum Geradeauslanden und leitete eine Linkskurve für eine verkürzte Platzrunde ein. Nach etwa 180° kippte das Segelflugzeug bei unbeachteter Fahrt über die Tragfläche ab und prallte auf den Boden.
- Vertrautmachungs-Windenstart: Ein wenig erfahrener, mit der LS 7 noch nicht vertrauter Pilot war auf einem Vertrautmachungsflug und startete in Heppenheim an der Winde.
- Zu schnell, dann zu langsam: Der Start war viel zu schnell, rund 150 km/h; der Pilot forderte weniger Fahrt, und kurz darauf war das Segelflugzeug zu langsam, als der Windenfahrer die Leistung zurücknahm.
- Seil löst sich in ~60 m: Das Seil löste sich in etwa 60 m über Grund vom Segelflugzeug; der Pilot drückte nach und stellte die Normalfluglage wieder her.
- Kurve für verkürzte Platzrunde: Da er sich für zu hoch zum Geradeauslanden hielt, leitete er eine Linkskurve ein, um eine verkürzte Platzrunde zur Piste zu fliegen.
- Überzieht in der Kurve, Aufprall: Nach etwa 180° kippte das Segelflugzeug bei unbeachteter Fahrt über die Tragfläche ab und prallte aus rund 50 m auf den Boden; der Pilot wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug schwer beschädigt.