Querruder einer Ka 6 löst sich im Flug nach Montagefehler
Eine Ka 6 CR wurde kurz nach einem Windenstart unsteuerbar, als sich das linke Querruder löste; der Flugschüler stieg aus, wurde jedoch tödlich verletzt, weil sich der Fallschirm nicht öffnete. Beim ersten Flug auf dem Muster meldete der Pilot in 478 m AGL eine blockierte Steuerung: Die gelöste Querruderstange verklemmte sich im Rumpf, und das Flugzeug sank steil. Über Funk zum Aussteigen aufgefordert, verließ der Flugschüler das Flugzeug in 100-120 m AGL, zog aber die Fallschirmauslösung nicht. Der Anschluss war beim Aufrüsten falsch gesichert worden — ein Fehler, der eine Sicht- und Funktionsprüfung bestand und sich nach drei Flügen zeigte.
- Windenstart, erster auf dem Muster: Ein Flugschüler startete eine Ka 6 CR im Windenstart zu einem Schulflug — dem ersten auf dem Muster — und klinkte normal auf 478 m AGL aus.
- Querruderanschluss löst sich: Die beim Aufrüsten am Morgen falsch gesicherte linke Querruderstange arbeitete sich nach drei vorherigen Flügen aus ihrer Aufnahme.
- Montagefehler wirkte korrekt: Die Sicherungsnadel war am Bolzen vorbei statt hindurch geführt, aber geschlossen — so bestand der Fehler eine Sicht- und eine Funktionsprüfung.
- Steuerung blockiert, unsteuerbar: Die gelöste Steuerstange verfing sich in der Rumpfstruktur und blockierte das Querruder; das Segelflugzeug ging in einen steilen Sinkflug mit hoher Sinkrate über.
- Absprung, Schirm nicht ausgelöst: Über Funk zum Aussteigen aufgefordert, warf der Pilot die Haube ab und verließ das Flugzeug in etwa 100-120 m AGL, zog aber die Fallschirmauslösung nicht.
- Tödlicher Aufprall: Das Segelflugzeug stürzte auf ein Friedhofsgelände und wurde zerstört; der Pilot fiel ohne geöffneten Fallschirm und wurde tödlich verletzt.