Flugschüler überzieht eine LS 7-WL nach Windenseilriss auf 100 m
Der Flugschüler einer LS 7-WL wurde tödlich verletzt, als er nach einem Windenseilriss bei Leck überzog; die LS 7-WL geriet ins Trudeln und wurde zerstört. Der Alleinstart verlief bis etwa 50 m AGL normal, dann riss das Seil in rund 100 m AGL. Die LS 7-WL ging in den Horizontalflug über, der Schüler klinkte das Restseil aus, drückte aber nicht nach; die Höhe hätte für das Seilrissverfahren und eine Landung geradeaus gereicht. Mit noch leicht erhöhter Nase überzog der Schüler; die LS 7-WL kippte über den rechten Flügel ab und schlug trudelnd auf. Im fünften Start auf dem Muster und ohne aktuelles Seilrisstraining war er vermutlich überfordert.
- Windenstart (Alleinflug Schüler): Ein Flugschüler begann in Leck einen Alleinflug-Windenstart in einer LS 7-WL; der Start verlief bis etwa 50 m AGL normal.
- Seilriss auf ~100 m: In rund 100 m AGL riss das Windenseil im vollen Steigflug — genügend Höhe für das Seilrissverfahren und eine Landung geradeaus.
- Notverfahren nicht eingeleitet: Das Segelflugzeug ging in den Horizontalflug über, und der Schüler klinkte das Restseil aus, drückte aber nicht nach, um Fahrt aufzuholen.
- Überforderung, wenig Übung: Erst im fünften Start auf dem Muster und ohne aktuelles Seilrisstraining war der Schüler vermutlich überfordert.
- Strömungsabriss und Trudeln: Mit noch leicht erhöhter Nase überzog der Flugschüler; die LS 7-WL kippte über den rechten Flügel ab und geriet zu tief zum Ausleiten ins Trudeln.
- Absturz - tödlich: Das Segelflugzeug schlug bei Leck trudelnd auf; der Flugschüler wurde tödlich verletzt und das Segelflugzeug zerstört.