Nimbus-3 überschlägt sich im Windenstart nach frühem Bodenkontakt eines Flügels
Ein Pilot wurde tödlich verletzt, als ein Nimbus-3 bei einem Windenstart in Schottland verunglückte und zerstört umgekehrt liegen blieb. Früh im Start berührte die rechte Flügelspitze das Gras, der Nimbus scherte nach rechts aus, schleifte über den Boden und überschlug sich, als der linke Flügel abhob. Das Windenseil wurde erst ausgeklinkt, als eine Rettung unmöglich war. Der Ausklinkgriff lag so, dass Festhalten und volle Rollkontrolle kaum vereinbar waren; eine seitlich versetzte Startposition und böiger Seitenwind erhöhten den Widerstand am rechten Flügel. Drei Empfehlungen ergingen zu Ausklinkgriffen, die die Steuerung nicht behindern.
- Windenstart, wenig aktuelle Übung: Ein Nimbus-3 mit 25,5 m Spannweite begann in Portmoak einen Windenstart bei böigem Seitenwind; der erfahrene Pilot war in den letzten drei Monaten nur etwa eine Stunde geflogen.
- Seitlich zum Seil aufgestellt: Um weichen Boden zu meiden, hatte der Pilot den Nimbus etwa 31 m seitlich zum Windenseil aufgestellt, sodass der Start mit einem Zug nach rechts begann.
- Rechte Flügelspitze sinkt ins Gras: Kurz nach dem Anzug konnte der Flächenhalter nicht mitlaufen; der lange rechte Flügel sank, und die Spitze schleifte über den Boden, was den Widerstand erhöhte und weiter nach rechts drehte.
- Seil nicht rechtzeitig ausgeklinkt: Wegen der Lage des Griffs konnte der Pilot wohl nicht zugleich ausklinken und die volle Rollsteuerung behalten; das Seil blieb dran, während die Lage entglitt.
- Linker Flügel hebt, kurz in der Luft: Mit schleifender rechter Spitze hob der linke Flügel, und das Segelflugzeug kam bei steiler Rechtsquerlage kurz frei; das Seil klinkte in etwa 6 m über Grund selbsttätig aus.
- Überschlag, bleibt auf dem Rücken liegen: Das Segelflugzeug überschlug sich über den rechten Flügel und schlug mit der Nase voran und auf dem Rücken auf; der Pilot wurde tödlich verletzt, das Segelflugzeug zerstört.